Die Rallye Dakar und die Probleme mit den Austragungsorten

Die Rally Dakar, die früher Rallye Paris Dakar genannt wurde, wird seit 1978 ausgetragen. Früher starteten die Teilnehmer in Paris und setzten dann auf den afrikanischen Kontinent über. Sie gilt als der gefährlichste Motorsport Wettbewerb, da schon einige Teilnehmer ihr Leben bei dem Rennen verloren.

Besonders die an dem Wettbewerb teilnehmenden Motorradfahrer sind gefährdet. Unter anderem starb der Sieger von 2001 und 2002, Fabrizio Meoni, im Jahre 2005. 2008 wurde die Rallye Paris Dakar abgesagt, weil es konkrete Terrordrohungen gab. Die Rallye wurde dann ab 2009 auf den südamerikanischen Kontinent ausgetragen. Im ersten Jahr führte die Veranstaltung durch Argentinien und Chile.

Vor kurzem haben die Veranstalter bekannt gegeben, dass die Rallye 2019 nur noch durch Peru führen wird. Vom 6. bis 17. Januar 2019 wird das Rennen in zehn Etappen quer durch Peru führen. In der Hauptstadt Perus werden die Teilnehmer starten und nach zehn Etappen wieder in Lima einfahren.

Bis jetzt wird die Streckenführung der einzelnen Routen noch von dem Veranstalter geheim gehalten. Sicher ist doch, dass die Strecke unter anderem durch Lima, Arequipa und Puno führen wird. Ein Großteil der Etappen wird durch Wüsten führen.

Dadurch werden an die Fahrzeuge, besonders an die Motorräder, besondere Ansprüche gestellt. Zwar gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung von 160 km/h, die der Veranstalter im Jahre 2006 festgelegt hatte, immer noch. Trotzdem werden besonders in den Wüsten hohe Geschwindigkeiten erreicht.

In den letzten Tagen wurde bekannt gegeben, dass die lateinamerikanischen Länder Chile und Argentinien den Veranstaltern der Rallye ihre Zusammenarbeit gekündigt hatten. Auch Peru hat bis jetzt nur vorläufige Dokumente unterschrieben, vor dem 30. Juni muss die endgültige Entscheidung fallen. Gerüchten zufolge kann Peru die Rallye aus finanziellen Gründen nicht mehr unterstützen. Anscheinend wird zwischen dem Veranstalter und der Regierung von Peru im Moment über die Gebühren verhandelt, die der Staat an den Veranstalter bezahlen soll. Gerüchten zufolge soll schon über eine Veranstaltung in Afrika im Jahr 2020 verhandelt werden.